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Aktuelle Informationen

Initiative Organspende

Warum sollte ich einen Ausweis haben...

 

Informationen zum Organspendeausweis

Sinn und Zweck

Ein Organspendenausweis klärt Ärzte und anderes medizinische Personal darüber auf, was Sie im Todesfalle wünschen. Dies ist in den Fällen, in denen Sie nach einem Unfall oder einer plötzlichen schweren Erkrankung nicht mehr selbst bestimmen können, für Sie und Ihre Angehörigen hilfreich, damit diese nicht so eine schwerwiegende Entscheidung in Ihrem Namen treffen müssen.

Eine Organtransplantation eröffnet kranken und behinderten Menschen die Chance auf ein neues Leben. Voraussetzung ist allerdings, dass es genügend Organspender gibt. Wer sich dafür entscheidet, seine Organe zu spenden, kann die Entscheidung mündlich oder schriftlich dokumentieren. Am eindeutigsten ist die schriftliche Dokumentation der Bereitschaft zur Organspende mittels eines Organspendeausweises.

Zurzeit können folgende Organe nach dem Tod übertragen werden:

Nieren, Herz, Herzklappen, Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse, Hornhaut (der Augen), Teile von Haut, Blutgefäßen, Sehnen, Hirnhaut, Knochen-und Knorpelgewebe.

Ob Organe übertragen werden können, hängt nicht vom Alter des Spenders, sondern vom Zustand seiner Organe ab. Viele ältere Menschen wirken heute nicht nur erstaunlich jung, sie sind es auch biologisch, so dass es keine feststehende Altersgrenze für eine Organspende gibt.

Nur Menschen, die an einer akuten Tumorerkrankung leiden oder HIV-infiziert sind, können keine Organe spenden.

Sie können auf dem Organspendeausweis ankreuzen, ob Sie

  • der Spende von Organen und Geweben uneingeschränkt zustimmen,
  • die Spende einschränken, d. h. bestimmte Organe und Gewebe von der Spende ausschließen,
  • die Spende ausdrücklich auf bestimmte Organe und Gewebe beschränken,
  • Sie können einer Spende ausdrücklich widersprechen • oder Sie lassen eine von Ihnen benannte Person entscheiden.

Missverständnisse vermeiden

In jedem Fall sollten Sie aber nur eine der fünf Möglichkeiten ankreuzen. Anderenfalls besteht die Gefahr von Missverständnissen. Wer beispielsweise ankreuzt, dass er der Organspende uneingeschränkt zustimmt und gleichzeitig die Entscheidungsvollmacht auf seinen Ehepartner überträgt, lässt nicht deutlich werden, was er wirklich will.

Organspendeausweis

Einen aktuellen Organspende-Ausweis können Sie auf der Internet-Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung per E-Mail bestellen oder ausdrucken:

http://www.organspende-kampagne.de/ausweis.html.

Und noch ein Hinweis

Tragen Sie Ihren Organspendeausweis immer bei Ihren Personalpapieren, da in einer Unfallsituation hier als erstes nachgeschaut wird, um die Angehörigen verständigen zu können.

 

 

 

Informationen zum Organspendeausweis

Sinn und Zweck

Ein Organspendenausweis klärt Ärzte und anderes medizinische Personal darüber auf, was Sie im Todesfalle wünschen. Dies ist in den Fällen, in denen Sie nach einem Unfall oder einer plötzlichen schweren Erkrankung nicht mehr selbst bestimmen können, für Sie und Ihre Angehörigen hilfreich, damit diese nicht so eine schwerwiegende Entscheidung in Ihrem Namen treffen müssen.

Eine Organtransplantation eröffnet kranken und behinderten Menschen die Chance auf ein neues Leben. Voraussetzung ist allerdings, dass es genügend Organspender gibt. Wer sich dafür entscheidet, seine Organe zu spenden, kann die Entscheidung mündlich oder schriftlich dokumentieren. Am eindeutigsten ist die schriftliche Dokumentation der Bereitschaft zur Organspende mittels eines Organspendeausweises.

Zurzeit können folgende Organe nach dem Tod übertragen werden:

Nieren, Herz, Herzklappen, Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse, Hornhaut (der Augen), Teile von Haut, Blutgefäßen, Sehnen, Hirnhaut, Knochen-und Knorpelgewebe.

Ob Organe übertragen werden können, hängt nicht vom Alter des Spenders, sondern vom Zustand seiner Organe ab. Viele ältere Menschen wirken heute nicht nur erstaunlich jung, sie sind es auch biologisch, so dass es keine feststehende Altersgrenze für eine Organspende gibt.

Nur Menschen, die an einer akuten Tumorerkrankung leiden oder HIV-infiziert sind, können keine Organe spenden.

Sie können auf dem Organspendeausweis ankreuzen, ob Sie

  • der Spende von Organen und Geweben uneingeschränkt zustimmen,
  • die Spende einschränken, d. h. bestimmte Organe und Gewebe von der Spende ausschließen,
  • die Spende ausdrücklich auf bestimmte Organe und Gewebe beschränken,
  • Sie können einer Spende ausdrücklich widersprechen • oder Sie lassen eine von Ihnen benannte Person entscheiden.

Missverständnisse vermeiden

In jedem Fall sollten Sie aber nur eine der fünf Möglichkeiten ankreuzen. Anderenfalls besteht die Gefahr von Missverständnissen. Wer beispielsweise ankreuzt, dass er der Organspende uneingeschränkt zustimmt und gleichzeitig die Entscheidungsvollmacht auf seinen Ehepartner überträgt, lässt nicht deutlich werden, was er wirklich will.

Organspendeausweis

Einen aktuellen Organspende-Ausweis können Sie auf der Internet-Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung per E-Mail bestellen oder ausdrucken:

http://www.organspende-kampagne.de/ausweis.html.

Und noch ein Hinweis

Tragen Sie Ihren Organspendeausweis immer bei Ihren Personalpapieren, da in einer Unfallsituation hier als erstes nachgeschaut wird, um die Angehörigen verständigen zu können.

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